Vor dem Gesetz

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Vor dem Gesetz

Entscheide! Was du kannst,
ob du dastehst oder tanzt,
oder ob du durch das Fenstermeer was siehst.
Brich aus – Brich ein,
hol dir deine Fragen heim.
Damit du auch morgen noch deinen Dampfer ziehst.
Die Schuld – Geduld,
du verlierst dich im Tumult.
Du fällst, du schläfst seitdem ziemlich schlecht.
Du bist damals losgerannt.
Sie haben dir dein Haus verbrannt.
Die Frage steht allein im Buch: Was ist schon gerecht?
Ich bin reich, du bist reich,
vorwärts, rückwärts,niemals gleich,
Knie und Herz und Birne weich,
wer hat je sein Ziel erreicht?
Ich bin reich, du bist reich,
vor dem Gesetz ...
Sitz aus – Sitz ein,
immer froh und immer Schein.
Deine Augen sind das Tor zur Menschlichkeit.
Als Letzter steht, wer niemals fällt.
Deine Träume meine Welt.
Hoffnung ist der Zweifel an der Gerechtigkeit.
Vielleicht geboren
und sogleich den Kopf verloren,
Anfang – Ende hier, wo du dich ergibst.
Im Grunde immer drauf,
Glück und Regeln sind zuhauf,
dein Filmchen, das du noch voller Andacht schiebst.