Komm schon

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Komm schon

Was hast du gesehen, was ich nicht gesehen hab,
warum bist du immer noch hier?
Trauer in den Augen, dass ich nicht lache,
ich hab keine Zeit zu verlieren.
In deinem alten Auto klappern die Ventile,
im Kopf da klappert es manchmal auch.
Du sitzt in deiner kleinen Gummibärentüte
und wanderst bald in den Bauch.
Verzeihen kann man nur, was man selbst getan hätte,
du gehst schon ein bisschen weit.
Kleine Gespräche auf der Toilette
haben noch kein Land befreit.
Immerhin jeden Abend was zu beissen,
das ist doch schon mal nicht schlecht,
dein bisschen Kohle kann hier eh nix mehr reissen,
komm mit, bevor sichs rächt.
Komm doch mit zu mir, ist es etwa schöner hier,
was hast du schon zu verlieren,
komm mit zu mir, komm schon ...
Hast du nicht gesehen, was anderen passiert ist,
als sie so waren wie er.
Deine Hand sucht Arbeit, dein Kopf nur nach Hilfe,
das Wankelmütigsein fällt schwer.
Siebzehnmal hast du angerufen,
damit sich die Maschine dreht,
die Macher, die diesen Eiertanz schufen,
haben auch am Rad gedreht.
Hast du versucht, dich so zu verkaufen,
sieh dich doch bloss mal an,
da hinten wollen schon ganz Andere überlaufen,
die keiner übersehen kann.
Doch du bist hier, komm mit zu mir, denk daran,
es ist nicht so weit.
Es ist eh ziemlich leise hier, es ist an der Zeit.