Im Leben nicht das Ende

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Im Leben nicht das Ende

Kraftlos schafft bloß, was mal war, in diesem Jahr, im letzten Jahr...
War das denn alles? Ausgepackt belast rastet Wort und Pakt.
Bereit sein, losschrei'n, nicht mehr ganz normal sein.
Wut und alles Muss plus etwas, das nach Leben drängt.
Warte nur, die andre Spur ist nicht zum Überholen da,
da ist etwas, was vor dem Ende liegt.
Das reicht ein wenig weiter, leider ist die Stimmung heiter und
die Heiterkeit im Überschwang obsiegt.
Ideen kommen gehen nicht, es funkelt diese Kraft, die was
Neues trotz des alten Terrors schafft.
Sie haben sich nicht durchgesetzt, dass Leben tot und abgehetzt
im Arbeitsgrau und Kriegsgebrüll erschlafft.
Das ist im Leben, im Leben, im Leben nicht das Ende,
es gibt im Leben, im Leben, im Leben nicht nur Wände.
Es heißt Leben, es geht weiter, weils so ist und nicht weils muss,
das ist im Leben, im Leben, im Leben nicht der Schluss.
Mach doch! Lach doch! Wer ist wahr? Wars gestern wahr, ists morgen wahr?
Es steht nichts fest, im Rest die Pest, es schwelt ein Funke fort.
Brandsatz, Wortschatz, immer nur der Stehplatz,
und ein neues Lied, das alles andre weitergibt.
Das Leben, das da ist, ist nicht der miesesten eines,
keines, das man wegwirft und vergisst.
Es stehen ein paar Punkte auf der Schöne-Dinge-Liste,
die man immer, wenn Besuch kommt, panisch frisst.
Und außerdem, unangenehme Fragebögen sagen,
wie sollte es denn endlich anders sein.
Es sieht so aus als wär das Ende, an dem man sich wohl bald befände,
unten, kalt und allein... Doch