Cajon

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Der Cajon ist eine zumeist rechteckige Holzkiste, die als perkussives Schlaginstrument verwendet wird. In der historischen Entstehung aus Peru stammend und im historischen Original wirklich nicht mehr als zumeist nur eine einfache Holzkiste, gab es im Prozess der kommerziellen Vermarktung des Musikproduktes durch einzelnen Firmen wie aktuell Schlagwerk oder Meinl zunehmende Veränderungen, die das Schlaginstrument für den hiesigen Rock- und Pop-Mainstream interessant machen sollten. Obwohl mittlerweile sehr häufig als Schlagzeugersatz auch in unseren Breiten vorfindbar, staunen viele Zuhörer heute immer noch über die Klang- und Einsatzvielfalt dieser kleinen Kiste. Es gibt mittlerweile viele Variationen in der Konstruktion des Instruments. So sind z. B. heute zumeist Snareteppiche unterschiedlicher Bauart an der Innenseite der Schlagseite befestigt, um darüber einen snareähnlichen Sound zu erzeugen; bei geschickte Spielweise kann man so die Grundlagen eines Schlagzeugsounds relativ problemlos imitieren. Der von Andreas verwendete Cajon entstammt nicht der Massenproduktion bekannter Instrumentenmagnaten, sondern ist die Einzelfertigung eine Tischlers aus dem Tirol, der sich auf die individuelle Herstellung von Holzinstrumenten spezialisiert hat. Der Cajon zeichnet sich neben einer zusätzlichen Vorrichtung zum Entspannen des Snareteppichs (was für die Erzeugung eines conga- bzw. bongähnlichen Sounds in bestimmten Passagen von Bedeutung ist) sowie durch ein spezielles Holz in der Schlagfläche aus, welches beim Schlagen einen sehr weichen Sound (und nicht den harten der Massenproduktionsprodukte) erzeugt. Zudem ist der Cajon sehr komfortabel mit einer Sitzpolsterung ausgestattet. In der bisherigen Geschichte der Band ist der Cajon aufgrund seiner einfachen und unproblematischen Transportfähigkeit neben der Gitarre von Holm das bisher am weitesten gereiste Instrument. Gerade beim Transport in Flugzeugen haben wir auf diese Weise nicht nur schnell Stellen zum Verstauen gefunden (selbst in russischen Passagiermaschinen), sondern bis auf wenige Ausnahmen auch meist für interessierte und freundliche Blicke gesorgt. Je nach Auftrittsort werden zusätzliche perkussive Instrumente (wie vereinzelt Becken, Shaker, Triangel etc.) in das Auftrittsset eingebaut.